Was ist eine Hysterektomie (Gebärmutterentfernung)? Warum wird sie dur
Die Gebärmutterentfernungsoperation, also die Hysterektomie, ist der chirurgische Eingriff, bei dem die Gebärmutter (Uterus) aus dem weiblichen Fortpflanzungssystem entfernt wird. Dieser Eingriff, der in bestimmten Fällen eine dauerhafte Lösung bei Erkrankungen bieten kann, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, erfordert eine sorgfältige Beurteilung.
Die Frauengesundheit nicht nur anhand körperlicher Befunde, sondern mit einem ganzheitlichen Ansatz unter Berücksichtigung von Hormonen, Immunsystem, Lebensqualität und Psyche betrachtend, bewertet Op. Dr. Serpil Kırım auch die Entscheidung zur Hysterektomie innerhalb dieses Gesamtzusammenhangs.
Was ist eine Hysterektomie?
Eine Hysterektomie ist die vollständige oder teilweise chirurgische Entfernung der Gebärmutter. Mit diesem Eingriff endet die Fruchtbarkeit der Frau. In einigen Fällen werden auch die Eierstöcke und die Eileiter entfernt.
In welchen Fällen kann eine Hysterektomie erforderlich sein?
Die Entfernung der Gebärmutter ist nicht immer die erste Behandlungsoption. Bei bestimmten Erkrankungen kann sie jedoch von lebenswichtiger Bedeutung sein:
1. Myome
Gutartige Tumoren, die sich in der Gebärmutter bilden. Große Myome, die Schmerzen und Blutungen verursachen, können eine Hysterektomie erforderlich machen.
2. Starke Gebärmutterblutungen
Bei wiederkehrenden, starken Blutungen, die nicht auf medikamentöse Behandlungen ansprechen, kann die Entfernung der Gebärmutter als dauerhafte Lösung in Betracht gezogen werden.
3. Endometriose
Entsteht durch das Wachstum von Endometriumgewebe außerhalb der Gebärmutter. In schweren Fällen kann eine Hysterektomie notwendig sein.
4. Gebärmutterkrebs und Zervixkrebs (Gebärmutterhalskrebs)
Bei bösartigen Erkrankungen kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein, um die Ausbreitung des Krebses zu verhindern.
5. Adenomyose
Ein Krankheitsbild, bei dem sich die Gebärmutterschleimhaut in die Muskelschicht der Gebärmutter einlagert und starke Schmerzen sowie Blutungen verursacht.
6. Gebärmuttersenkung (Uterusprolaps)
Diese Erkrankung tritt häufig bei älteren Frauen oder bei Frauen mit mehreren Geburten auf, wobei sich die Gebärmutter in die Scheide absenken kann. In schweren Fällen ist eine Operation unvermeidlich.
Wichtiger Hinweis:
„Chirurgische Eingriffe wie die Entfernung der Gebärmutter sollten selbstverständlich dann durchgeführt werden, wenn sie medizinisch notwendig sind, und können bei richtiger Indikation lebensrettend sein. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass eine Operation lediglich das bestehende Problem beseitigt; solange die zugrunde liegenden Ursachen der Erkrankung nicht behandelt werden, können ähnliche Probleme in anderer Form erneut im Körper auftreten.
So ist beispielsweise die Annahme verbreitet, dass nach der Entfernung der Gebärmutter aufgrund von Myomen keine Myome mehr entstehen. Werden jedoch zugrunde liegende Mechanismen wie hormonelle Ungleichgewichte, eine unzureichende Darmfunktion oder eine eingeschränkte Entgiftungsleistung der Leber nicht korrigiert, können stattdessen zystische Veränderungen der Brust, Polypen oder andere frauenspezifische Gesundheitsprobleme auftreten.
Daher ist es von großer Bedeutung, bei allen chirurgischen Eingriffen im Bereich der Frauengesundheit nicht nur die Notwendigkeit der Operation zu prüfen, sondern auch die Ursachen der Erkrankung zu erforschen und parallel einen ganzheitlichen Ansatz zur Beseitigung dieser Ursachen zu verfolgen.“
Welche Arten der Hysterektomie gibt es?
Welche Methode angewendet wird, richtet sich nach dem Alter der Patientin, ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und dem Grund für die Operation.
1. Totale Hysterektomie
Gebärmutter und Gebärmutterhals werden gemeinsam entfernt. Dies ist die am häufigsten angewandte Methode.
2. Subtotale (suprakervikale) Hysterektomie
Nur der Gebärmutterkörper wird entfernt, der Gebärmutterhals bleibt erhalten.
3. Radikale Hysterektomie
Gebärmutter, Gebärmutterhals, umliegendes Bindegewebe und der obere Teil der Vagina werden entfernt. Diese Methode wird in der Regel bei der Krebsbehandlung eingesetzt.
Chirurgische Methoden
- Offene (abdominale) Hysterektomie: Schnitt im Unterbauch.
- Laparoskopische Hysterektomie: Minimalinvasive Methode mit schnellerer Erholung.
- Vaginale Hysterektomie: Operation über die Scheide, ästhetisch vorteilhaft.
Op. Dr. Serpil Kırım entscheidet bei der Wahl der chirurgischen Methode unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Patientin, ihres Hormonhaushalts und ihrer Lebensqualität. Auch die postoperative Phase wird im Sinne eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts begleitet.
Ganzheitlicher Ansatz bei der Hysterektomie
Jede Frau verfügt über eine unterschiedliche Physiologie, Immunlage, hormonelle Struktur und psychologische Dynamik. Daher sollte der Hysterektomieprozess nicht ausschließlich als chirurgischer Eingriff betrachtet werden.
Im ganzheitlichen medizinischen Ansatz von Dr. Serpil Kırım werden vor und nach der Operation folgende Bereiche berücksichtigt:
- Hormonuntersuchungen und Supplementierungen
- Programme zur Stärkung des Immunsystems
- Psychologische Vorbereitung und Unterstützung
- Phytotherapie (pflanzliche Unterstützung)
- Beckenbodengymnastik und Physiotherapie
- Ernährungsplan sowie Vitamin- und Mineralstoffsupplementierung
Dank all dieser Schritte kann sich die Patientin nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und hormonell ausgeglichen an den Behandlungsprozess anpassen.
Der Prozess nach der Hysterektomie
Die postoperative Phase variiert je nach allgemeinem Gesundheitszustand der Patientin und der angewandten chirurgischen Methode.
Die ersten Tage:
- Leichte Schmerzen und Müdigkeit können auftreten.
- Spaziergänge und ausreichende Flüssigkeitszufuhr werden empfohlen.
1–2 Wochen:
- Die Rückkehr zu normalen Alltagsaktivitäten beginnt.
- Nahtkontrollen werden durchgeführt.
4–6 Wochen:
- Eine vollständige Genesung wird beobachtet.
- Die Rückkehr zum Sexualleben ist möglich.
In der Serpil-Kırım-Klinik bieten wir unseren Patientinnen in dieser Phase psychologische Unterstützung, ernährungsbezogene Empfehlungen zur Stärkung des Immunsystems sowie phytotherapeutische Begleittherapien an.
Hysterektomie-Preise in Istanbul (2026)
Die Kosten für eine Hysterektomie variieren je nach Art des Eingriffs, Krankenhausstandard, verwendeten Materialien, Aufenthaltsdauer und zusätzlichen Unterstützungsprogrammen.
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Leistungsdetails |
Beschreibung |
Durchschnittlicher Preis (€) |
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Untersuchung und Vorgespräch |
Gynäkologische Beurteilung |
Kostenlos |
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Laparoskopische Hysterektomie |
Minimalinvasive Methode + 1 Übernachtung |
6.000 € – 7.500 € |
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Vaginale Hysterektomie |
Ästhetischer und funktioneller Ansatz |
5.000 € – 6.500 € |
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Offene (abdominale) Hysterektomie |
Klassische chirurgische Methode |
3.500 € – 4.800 € |
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Ganzheitliches Therapie-Unterstützungspaket |
Hormonanalysen, psychologische Betreuung, Phytotherapie |
1.000 € – 2.500 € |
Die endgültige Preisgestaltung erfolgt nach individueller Beurteilung der Patientin. Vor Beginn der Behandlung wird jede Patientin ausführlich informiert.
Ein vertiefter Ansatz in der Frauengesundheit
Die Entscheidung für eine Hysterektomie ist für viele Frauen nicht nur ein körperlicher, sondern auch ein emotionaler und psychologischer Prozess. Dabei sollte nicht nur die Operation selbst, sondern die Ganzheit des Lebens der Patientin berücksichtigt werden.
Op. Dr. Serpil Kırım steuert den Behandlungsprozess mit einem ganzheitlichen medizinischen Verständnis und betrachtet nicht nur ein Organ, sondern die Frau als Ganzes.